DEALMACHER Podcast # 
1

Thomas Preuss, Managing Partner DTCP – Vom Dakar-Racer zum Milliarden-Fund: Was Gründer und LPs wirklich wollen

July 22, 2025

Inhalt der Episode

In der allerersten Folge von DEALMACHER mit Iskender Dirik geht es direkt zur Sache. Mit Thomas Preuss, Managing Partner bei DTCP und einer der erfolgreichsten Growth-Investoren Europas, spricht Iskender über echte Fundraising-Erfahrungen – aus Sicht von Startups und Fonds.

Was macht richtig gutes Fundraising aus? Wann sind Secondaries gesund – und wann toxisch? Wie wählt man die richtigen Investoren aus? Und warum fährt ein VC eigentlich Motorrad-Rallys in der Wüste?

Eine Folge über harte Zahlen, tiefe Werte – und eine schrumpelige Kartoffel.

💰 Bereit, deine Seed oder Series A/B Runde schneller, besser und stressfreier zu raisen? Dann schau Dir jetzt Iskender’s FundraisingCOUP Programm an.

🔥 Highlights & Zitate:

💡 Fundraising-Insights:
„Fundraising ist ein Sales-Job. Und der Gründer muss der beste Verkäufer seiner Vision sein.“
„Bewertung ist nicht der wichtigste KPI. Es geht darum, die richtigen Leute an den Tisch zu bekommen.“
„Secondaries können toxisch sein – oder ein Katalysator für Größe.“

🧠 Für Gründer:innen:

  • Gute Investoren helfen dir, bessere Entscheidungen zu treffen – nicht nur, mehr Geld zu bekommen.
  • Respektlosigkeit und Unverbindlichkeit sind die Todsünden im Fundraising.
  • Die besten Pitches sind authentisch, präzise und emotional aufgeladen.

💼 Für Fundmanager:innen:

  • Differenzierung ist die Währung beim Fundraising. Gute Performance reicht nicht.
  • Der LP-Dialog beginnt lange vor dem Fundraise. Beziehungen schlagen Decks.
  • „Als GP bist du ein Trüffelschwein. Bring dem LP echte Opportunitäten – über den Fonds hinaus.“

🏍️ Persönlich & emotional:

  • Thomas über die Dakar-Rallye: „Ein Fehler, eine Sekunde – tot.“
  • Über den Tod seiner Eltern: „Man hört auf, Kind zu sein.“
  • Iskender über Integration: „Thomas war meine erste Kartoffel – mein erster deutsch-deutscher Freund.“

🎁 Objekte auf dem Tisch:
🏍️ Thomas' Helm: Symbol für Mut, Risiko, Ausdauer – und Kindheitsträume, die man nicht vergisst.
🥔 Iskenders Kartoffel: Eine humorvolle wie emotionale Brücke – zwischen Herkunft, Freundschaft und Integration.

🎲 Schnellfeuer-Runde – Highlights:
💰 In welche Fonds würde Thomas investieren? Capnamic, Project A, Insight, One Peak
🧠 Investor-Philosophie: „Geld ist eine Funktion von guten Leuten, die gute Dinge tun.“
👀 Ein Tag im Leben eines anderen GPs? Peter Thiel („Einfach um zu verstehen, was dieser Mann an Macht und Insight hat“)

📣 Shoutouts & Credits:
🎧 Aufgenommen bei Prismeo in der Hamburger HafenCity – großes Dankeschön an Jan & Kai!
🌐 Mehr zu Iskenders Fundraising-Programm: FundraisingCOUP.com

🥔 Schlusssatz:
„Das war ein… COUP!“

Dieser Podcast wird produziert von TLDR Studios.

Über den DEALMACHER Podcast

Der Podcast über den Fluss von Kapital – wer es bekommt, bewegt und vermehrt.  



CEO-Advisor und Venture-Capital-Investor Iskender Dirik trifft die Menschen hinter den großen Deals im deutschsprachigen Raum – die Dealmacher.  



Zu Gast sind Investoren aus Venture Capital und Private Equity, Gründer, CEOs und Aufsichtsräte – und die Berater an ihrer Seite. Alle saßen am Tisch, als es um viel Kapital ging.  



Es geht um Fundraising, M&A, Exits und die Strukturierung komplexer Transaktionen. Und um das, was vor der Pressemitteilung passiert.  



Für alle, die selbst Deals machen und wissen wollen, wie andere Dealmacher entscheiden.

Transkript der Episode

Herzlich willkommen zum ersten FundraisingCOUP Podcast aller Zeiten. Das ist ein Podcast über Fundraising. Ich dachte mir, es gibt noch nicht genug Podcast da draußen, deswegen mache ich einen. Und in echt will ich das hier schon seit 3 Jahren machen und jetzt ist die Zeit. Dre Jahr di Jahre lang habe ich auf dich gewartet, Thomas. Jetzt hattest du Zeit. Jetzt machen wir das hier. FundraisingCOUP ist ein Podcast über Fundraising. Wir wollen drei Dinge besprechen mit VCs und mit Gründerinnen und Gründern. Erstens, Fundraising für Gründerinnen und Gründer, Fundraising für Startups, Insights, Erfolgsgeschichten, Geschichten, die nicht von Erfolg geprägt waren, Insights, Hacks, die euch als Gründer und Gründern helfen, erfolgreicher im Fundraising zu sein. Wir wollen aber auch über Fundraising für Fonds sprechen.

Interessante Insights für Emerging Manager, wie man ja so schön sagt. Und wir wollen die Menschen tiefer besser kennenlernen, die Gründer und Gründer und VCs, die unser Ökosystem ausmachen. Und das soll Gründer und Gründern dabei helfen, besser einschätzen zu können, mit welchen VCs zusammenarbeiten wollen, mit welchen vielleicht auch nicht und wie sie es schaffen, diese VCs von sich zu überzeugen. Und ich freue mich heute hier ein erfolgreichsten Growth Equity VCs in Europa mindestens zu Gast zu haben. Warum er das ist, das soll er uns gleich selbst erzählen. Vorher gehen wir kurz einmal auf ein paar Objekte ein, die hier auf dem Tisch sind. Thomas, du hast was mitgebracht. Ja, erstmal vielen Dank, dass ich hier sein darf. eine große Ehre hier dieser ersten Episode von einem zukünftigen Weltformat beiwohnen zu dürfen. Ähm ja, tut mir leid, dass ich drei Jahre keine Zeit hatte, aber jetzt habe ich mir Zeit Leider kennen wir uns ja nicht gut genug.

Nee, wir kennen uns ja nicht gut genug. Ja, ich habe was mitgebracht. Du hast gesagt, ich soll etwas mitbringen, was mir in meinem Leben ähm was was sehr bedeutsam ist, was ein was was viel über mich auch aussagt. Und insofern habe ich hier etwas mitgebracht. Ähm, wie man unschwer erkennen kann, einen Helm, einen Motorradelm vielleicht. Vielleicht. Wir sprechen später drüber, würde ich sagen. Ja, ich bin gespannt. Ich kann viel darüber erzählen. Okay, ich habe hier auch was mitgebracht, nämlich eine leider schrumpelige Kartoffel und die erzählt ein bisschen was über unsere Beziehung. Ja, mir schwart einiges. Na, mal schauen, was das hier zu bedeuten hat. Erstmal kurz zu mir für all diejenigen, die mich noch nicht kennen und den Podcast hier zum ersten Mal sehen.

Mein Name ist Iskender Dirik. Ich bin jetzt seit fast 25 Jahren in dieser Szene unterwegs als Gründer, als Manager und auch als VC. Eine Person hier ist dafür verantwortlich, dass ich VC geworden bin. Mehr dazu gleich. Ich habe unter anderem Samsung Next Ventures in Europa geleitet, Microsoft ScaleUp mit aufgebaut in Kontinontaleuropa geleitet. Ich bin Venture Partner für EQT Ventures jetzt seit knapp 7 Jahren. Bin Senior Advisor bei No Label Ventures aus London. Aber meine zwei Hauptthemthemen gerade sind, ich leite einen neuen Fonds DN Ventures, mit dem wir 200.000 bis 2 Millionen Euro in Early Stage Startups investieren. Am liebsten Startups aus Deutschland. Und ich habe ein eigenes Fundraising Programm, den FundraisingCOUP, mit dem ich Gründer und Gründern in der Seed und Series A Stage helfe, richtig gute Traum Fundraising Runden zu drehen. Das reicht aber absolut zu mir jetzt zu unserem eigentlichen, nicht nur Gast, sondern auch einer Person, die für mich einen ganz besonderen Stellenwert hat. Und deswegen wollte ich auch, dass dieser Podcast mit dieser Person statt startet. Thomas Preuss, was uns unter anderem oder was Thomas Preuss ausmacht, für mich sind eine ganze Menge Dinge, aber zwei Dinge, die relevant sind, die besonders relevant sind. Erstens, dass er einer der erfolgreichsten Growth Equity Investoren in mindestens Europa ist und zweitens, dass uns eine lange Freundschaft verbindet. Wir haben uns das erste Mal kennengelernt im Jahre 2005 2006 stark. Ich musste bei LinkedIn nachschauen. 2006 bei Skillnet einer damaligen der Kaderspiele, wie man so sagt für eine eine Strategieberatungsboutik für damals haben wir noch gesagt TIMES Märkte, ne? Telekommale Geschmodelle. Ja, da haben wir uns kennengelernt, kennen und lieben gelernt und äh ja, erzähl ein bisschen was über dich, was machst du heute so?

Ja, ähm genau auch ich bin schon etwas länger im Investmentgeschäft tätig. Ähm seit 2008 bin ich als professioneller Technologieinvestor in Europa aktiv und derzeit ähm bin ich äh Managing Partner bei DTCP. Wir haben DTCP 2015 gegründet. Wir sind jetzt gerade letzten Monat 10 Jahre alt geworden und wir sind ein Technologiesoftwarespezialist im Bereich digitale Infrastruktur und Software insbesondere für Enterprise äh Lösung und sind in Europa aktiv, in den USA aktiv in und in Israel und machen unser Geschäft jetzt seit 10 Jahren aus sieben Büros heraus. Hamburg ist unser Headquarter hier und dann haben wir in Deutschland noch Berlin und Frankfurt als Standorte. Sind aber auch London, San Francisco, Tel Aviv, Luxemburg.

Genau. Das mache ich mit sehr viel Leidenschaft, mit sehr viel Passion, denn am Ende habe ich einen unternehmerischen Hintergrund. Das heißt, ich habe meine Karriere damals als 17-Jähriger gestartet mit einer kleinen Unternehmung, mit einer kleinen Firma, die ich noch aus der Schule herausgegründet habe. Und in mir schlägt ein großes Unternehmer Herzen nach wie vor und ich liebe es mit Menschen zu arbeiten. Ich liebe es Ideen in Projekte umzusetzen, Projekte in Unternehmen umzusetzen und aus kleinen Unternehmen große Unternehmen zu machen. Und dieser Passion konnte ich folgen und daraus ein Geschäft machen und das ist heute DTCP als Growth Equity Plattform in Europa, USA und in Israel. Was sind das so für Tickets?

Wir investieren äh typischerweise zwischen 10 und 40 Millionen pro Firma, in die wir investieren. Wir haben allerdings unterschiedliche Strategien. Also das geht bei uns von digitaler Infrastruktur, wo wir in Data Center, Mobilfunktürme und Glasfasernze investieren. Da sind es deutlich größere Tickets, die wir machen, zwischen 100 und 300 Millionen. Ähm, das ist der Enterprise Software, das Enterprise Software Segment in der Early Growth und Growth Phase, wie eben gesagt, zwischen 10 und 40 Millionen. Dann haben wir auch noch einen Mobility und Transportation sector Specialist Fund gegründet mit der mit der Porsche SE zusammen. heißt Incharge Capital Partners, ähm wo wir aus Berlin heraus in Mobilität und äh Dateninfrastruktur für Transportation und Mobility investieren und da sind wir so bei Ticketgrößen zwischen 1 und 5 Millionen.

Mhm. Und wenn ich sage, wahrscheinlich einer der erfolgreichsten Growth equity Investoren in Europa, was denkst du, dann bist du sehr höflich und sehr nett zu. Ich mach sie jetzt einfach leichter, das Leben leichter. Was denkst du führt mich dazu, das zu behaupten? Tja, gibt so wahrscheinlich so ein paar Hinweise. Also, erstmal sind wir sehr stark gewachsen den letzten 10 Jahren. Wir haben damals mal mit 500 Millionen Assets under Management angefangen und sind heute bei ca. 3 Milliarden. Äh insofern das ist schon schon ganz großes Wachstum und das ganze ist flankiert wahrscheinlich darauf spielt an auf eine ganze Menge Exits Unternehmensverkäufe, die wir erfolgreich schon realisieren konnten. Ähm das heißt, wir sind sehr sehr sehr stark im Bereich DPI, im Bereich Kapital, was wir schon zurückgezahlt haben und da sind wir garantiert unter den führenden ähm Investment Firmen in Europa. Ähm in in Europa selber gibt's wahrscheinlich drei richtig große Exits oder vier, die man da nennen kann in den letzten Jahren.

das eine Signavio mm an SAP verkauft, dann Pipedrive damals an Vista Private Equity Partners verkauft und jetzt auch kürzlich die Firma LeanIX auch wieder ein SAP verkauft, was alles ähm Transaktionen waren deutlich im im Unicorn äh Bereich ähm wo wir eben sehr sehr sehr viel Liquidität für unsere Investoren erreichen konnten und sowas aus Europa herauszumachen, höchstwahrscheinlich das ein bisschen das, worauf du anspielst, was dann was dann äh Erfolg Volg eben auch der wo demonstriert und ähm Headquarter Hamburg ist ja jetzt auch nicht das, was man unbedingt erwarten würde, wenn man jetzt von diesen Erfolgsstories hört. Wie kommt's? Warum nicht? Fragt der Hamburger Jung. Ja, warum nicht? Das ist eine valide Frage.

Ja, müssen wir nicht aufhören mit diesem mit diesem understatement, mit diesem warum. Genau. Warum? Ähm ja, aus Hamburger raus. Warum? Wir operieren zwischen zwei, also damals zumindest als wir die Firma gegründet haben, ähm zwischen zwei Welten. Das eine ist die Private Equity Buyout Welt, die tendenziell eher London zentriert ist in Europa und das andere war das frühe Startup Venture Capital Ökosystem, was damals eher Berlin zentriert war und da bietet sich Hamburg eigentlich als als Standpunkt an, als Standort an, weil wir auch ein Stadtflughafen haben und sehr sehr dicht dran sind an Berlin und auch sehr gut nach London kommen. Ähm, genau. Und dazu kommt dann auch der Punkt, dass ich auch in Hamburg lebe und einige Partner, unser Chairman auch in Hamburg lebt und dann haben wir damals für uns festgelegt, wir sind in Hamburg, wir sind ein Hamburger Unternehmen.

Sehr gut. Wir sind hier, um vor allen Dingen auch über Fundraising zu sprechen und da würde ich gerne dein Hirn einmal anzapfen, vor allem, der alle Phasen kennt. Das hast du vorhin, glaube ich, nicht explizit gesagt, aber du warst ja auch schon mal frühig unterwegs, oder? Absolut. Ich war auch Unternehmer. Ähm, das noch dazu. Genau. Wir angefangen habe ich als Investor quasi als Seed und äh Frühphaseninvestor damals äh bei einer Hamburger VC Legende oder bei einer deutschen VC Legende, einem Pionier, wie ich das sage, in Venture Capital ähm Neuhaus Partners. Ähm da habe ich äh das Geschäft lernen dürfen äh von Herrn Neuhaus Gottfried, wie ich äh wie ich äh sagen darf. Äh mittlerweile äh habe ich viel gelernt darüber, wie man investiert, was Business Ethik bedeutet, was was ähm was der Umgang mit Geschäftspartnern bedeutet und so weiter. Das habe ich dort gelernt und eben die gesamte das gesamte Instrument von Venture Capital.

ähm und habe dann äh sukzessive aber mein mein Fokus erweitert und heute machen wir Growth Equity, ähm wo es im Endeffekt um deutlich reifere Unternehmen geht, die im im Minimum 5 bis 10 Millionen Umsatz schon haben. Ähm das ist was völlig anderes, als man ähm in der Frühphase macht. Und da komme ich von diesem vom Underwriting Risk her. Was ist eigentlich der Case, den man als Investor unterschreibt? In was investiert man eigentlich? Das eine ist die frühe Phase ist Technologierisiko. Man man man finanziert quasi die Entwicklung einer neuen Technologie, um daraus vielleicht Geschäftsmodelle ableiten zu können oder eben auch zum zu Zwecken von Forschung. Das ist ein Thema, da ist das Risiko extrem hoch, weil diese Technologie ist noch nicht da und das ist im Endeffekt man finanziert Erfindung. Ähm, die zweite Phase ist das Thema Produktrisiko. Das heißt, aus einer neuen funktionierenden Technologie versucht man ein Produkt zu machen. Das heißt, man diese definiert einen Use Case und versucht dann Kunden zu finden, die dafür bereit sind zu bezahlen. Ähm, auch das ist ähm auch noch ein sehr sehr hohes Risiko, weil es darum geht, auch einen ein neues Produkt in den Markt einzuführen und auch eine Kundengruppe dazu zu bewegen, wirklich diesen diesen Wert dann auch zu bemessen und eine Zahlungsbereitschaft ähm dann eben auch zu haben. Und was wir tun, ist im Endeffekt die die Go to Market Execution Seite, das Risiko, wo wir einen frühen Product Market Fit nehmen. Ähm, das sehen wir durch verschiedene bestehende Kunden. das, ich sag mal, das das Retention äh Profil von Kunden und von diesem ganzen Geschäft. Und wenn es dann darum geht, dass wir sagen, wir haben ja eine kleine Firma, die hat aber offensichtlich ein feines Produkt, die hat schon erste Kunden, dann sind wir der Richtige mit unserer Struktur eben in Nordamerika, in Europa und in Israel und dann zu sagen, wir helfen dir aus deinem kleinen feinen Geschäft ein globales Geschäft zu machen. So und das ist dieses, was wir unterschreiben an Risiko ist Global Go to Market Risk Execution. Ähm und ähm das hat sich für uns äh als sehr sehr gut herausgestellt.

Das ist ein sehr sehr profitable Strategie, wie wir das verfolgen. Jetzt hast du ja über die letzten Jahre sogar Dekaden viele Fundraising Runden gesehen. Was macht für dich eine richtig gute effiziente, erfolgreiche Fundraisingrunde aus? effiziente Fundraising Runde grundsätzlich ähm also erstmal ähm würde ich einem Unternehmer immer raten, Fundraising selber in die Hand zu nehmen. Mhm. Äh und nicht durch ein Fundraising Advisor machen zu lassen. Also das Thema M&A Berater zu nehmen und zu sagen, so race mir mal. Das kann man später machen, wenn man in der Wachstumsphase ist, wo man Series D EF irgendwas racunderte von Millionen, dann dann dann macht das Sinn. ähm auch im insbesondere global für die richtigen ähm Investorengruppen. Am Anfang ist man selber als Gründer der beste Verkäufer und man sollte in der Lage sein, die Geschichte so zu erzählen, dass man dass man dort die Investoren beeindrucken kann. So, wenn man das nicht kann, muss man dran arbeiten. Das ist wirklich entscheiden.

Sind wir bei uns beim Fundraising Programm, beim FundraisingCOUP Programm immer wieder äh Jung Jungnehmerinnen und Unternehmer. Hey, Iskender, kannst du nicht für mich das Fundraising übernehmen? Ich kann dir helfen dabei das Game zu verstehen und richtig gut drin zu werden. Aber das musst du machen. Genauso ist es. Der Gründer, die Gründerin äh muss der beste Salesman, die beste Sales Frau des Unternehmens sein und Fundraising ist nichts anderes als ein Sales Job. Und da muss man üben, üben, üben, ganz viele Gespräche führen. Ähm und dann irgendwann ist man gutes dabei und nicht ein gutes im Sinne von Ergebnis, gutes im Sinne von Storytelling, Narrativ, ähm ähm Momentumkreation innerhalb eines Gesprächs. Das muss man einfach üben.

Ähm genau. Und dann Fundraising selbst. Typischerweise ist es so, dass äh das das Gründerteam sehr stark überzeugt. Man muss schon, man man möchte als Investor sehen, dass dort jemand all geht auf die Idee, auf diese Phase in dem Leben. Ähm es ist nicht gut, wenn wenn das jemand halbherzig macht, wenn jemand nicht in den Details drin ist. Und man muss auch und man man spürt auch bei den bei den erfolgreichen guten Investoren immer eine absolute ähm Ernsthaftigkeit in der Sache. Man spürt Stück weit Schmerzlich Gründung bedeutet auch Schmerz. Gründung bedeutet wahnsinniger Struggle, wahnsinnig viel Arbeitsbelastung für relativ wenig Schulterklopfen und so weiter am Anfang. Das ist einfach schwierig und das will man aber auch sehen und spüren, denn wer selber Unternehmer war, wer der wer einmal ein Unternehmen aufgebaut hat, der weiß, wie schwierig das ist und das macht extrem authentisch und dann hilft man auch gern, ne? So, dann geht's halt um die Gründe und natürlicherweise optimalerweise um ein Produkt, was so gut ist, was ein Problem löst. Dieses Problem sollte optimalerweise groß genug sein und dann das möglichst viele Leute dies Problem haben, Stichwort Marktpotenzial und dann ähm wird es wahrscheinlich sehr viel einfacher sein, eine Finanzierungsrunde zu guten Konditionen herzustellen, als wenn das alles nicht vorhanden ist.

Du hast eben gesagt all in gehen, du willst sehen, dass ein Gründer all in geht. Gerade in eurer Phase werden ja Secondaries zu einem immer größeren Thema. Das heißt, dass ein Gründer Anteile schon mal verkauft. Wie stehst du dazu? Ich habe damals mal gelernt bei Neuhaus ähm also damals generell im Markt waren Secondaries komplett verpöhnt. Ja, weil man als Investor sich auf den Standpunkt gestellt hat, bevor wir nicht unser Geld zurück haben, soll eigentlich niemand Geld vom Tisch nehmen. Das äh der Logik kann man folgen. Das macht irgendwo Sinn, insbesondere wenn man Frühphaseninvestor ist und das maximale Risiko nimmt und das alles möglich macht. Aber es hat sich etwas verändert und zwar Secondaries können toxisch sein, können poisoning sein, können vieles kaputt machen, zu früh zu viel verkauft, kann wirklich schlecht sein für die Firma.

Es kann aber auch sehr sehr gut sein, denn ähm Gründer, Gründerinnen, die all in sind, die sind nicht nur mit der gesamten Arbeitszeit und Energie und dem gesamten Privatleben all in, sondern auch finanziell. Und wenn man dann möchte, dass Gründer Teams weiterhin hungrig sind, weiterhin ambitioniert sind, dann ist es gut denen das existentielle Risiko zu nehmen durch Secondaries, dass man eben mal in Urlaub fahren kann, dass man eben mal sich ein Auto abbezahlen kann, dass man sich eine kleine Wohnung oder ein Haus kaufen kann. Solche Sachen. Das geht noch klar. Haus geht auf jeden Fall klar. Kommt auch an, was für eins und wo. Ähm und dann ja auch über verschiedene Secondary Runden. Mhm. Ähm, so und dann gibt es eine weitere Funktion, die sich einstellt in der Psyche eines Gründers, eines Gründerteams, wenn man ähm den Gründer dabei betreut, sein Unternehmen aufzubauen. Nämlich man baut nicht nur ein Unternehmen auf und schafft Größe im Unternehmen, man schafft auch Größe einer Persönlichkeit im Rahmen eines Gründerteams.

Und dazu gehört auch Sicherheit, dazu gehört finanzielle Sicherheit. Und wenn wir Unternehmen aufbauen und dann am Ende ist es immer so in dieser Trajectory von einem kleinen Seed Startup hin zu einer public listed entity, der der CEO eines Nasdaq Unternehmens, dann verändert sich die Rolle und das Anforderungsprofil an die Person extrem. Das sogar soweit, dass der eigentliche Gründer in den meisten Fällen gar nicht der geeignete CEO ist, eines public listed Unternehmens. Ja, in manchen Fällen ist das aber so und da dazu da entwickelt er sich hin und dazu gehört auch finanzielle Unabhängigkeit, dazu gehört eben auch ähm das Standing vor sich selber Größe erreicht zu haben, Unabhängigkeit erreicht zu haben und dann auf Augenhöhe eben auch mit seinen neuen Sicht immer verändernden Peer Groups dann auch zu kommunizieren. So und da helfen Secondaries extrem.

Mhm. Denn ähm dadurch werden wird die Persönlichkeit gestärkt und deute Leute, die werden mächtiger, werden selbstbewusster und das ist eben auch nötig, wenn man dann in der späteren Phase immer immer andere Peergroups eben auch hat, wo man dann zurecht kommen muss. Was sind auch häufige Denkfehler, die du bei Gründern beim Fundraising beobachtest? Also erstmal das Optimieren auf Bewertung. Mhm. Unternehmensbewertung ist ist ein guter Indikator, ist aber definitiv äh nicht das Wichtigste. Das allerwichtigste, wenn es darum geht, wer ist mein richtiger Partner, wer ist der optimale Outcome einer Finanzierungsrunde, dann ist es nicht die Bewertung äh die Maximierung der Unternehmensbewertung, sondern ist es die richtigen Leute an Tisch zu bekommen, die Leute die Leute, die mir helfen einen Wert zu schaffen, die Leute, die mir helfen ähm auch den Spaß dabei zu behalten. Ähm, denn wie gesagt, Gründeralltag ist schon sehr, sehr anstrengend und optimalerweise ähm macht man das mit Leuten, mit denen man sich wirklich gut versteht, vertrauensvoll zusammenarbeitet und so weiter und da falsche Investoren, falsche Riesenegos zu früh in den Cap Table zu lassen oder in in das Board, ähm hat schon den einen oder anderen Gründer Traum zerplatzen lassen, denn der die meisten Gründer und Gründerinnen, die gründen ja, weil sie nicht unbedingt jemand sind, der gut mit Chefs zusammenarbeiten kann oder sich gerne mal die Meinung sagen lässt oder in Konzernkarriere anstrebt oder sind ja schon Freigeister, das sind Leute, die was verändern wollen und es gibt durchaus Investoren, die die ein riesen Ego haben und die dann diese diese Freiheit des eigenen Unternehmens dann eigentlich kaputt machen und dass es sich nicht mehr anfühlt wie ein eigenes Unternehmen und dann ist dieser diese dieser Gründerspirit da raus und so und das ist e das Wichtigste ein Team um sich zu bauen von Leuten, die das alles schon mal gemacht haben, die andere Erfah mitbringen aus anderen Industrien, die mir helfen als Gründer bessere Entscheidung zu treffen. Das elich die Kern neben Intros und Connections und so weiter. Die Kernfunktion von Investoren ist ja eigentlich dem Gründer zu helfen, bessere Entscheidung zu treffen, ihn zu beraten.

Das ist ein interessanter Punkt. Ähm weil es gibt Investoren, die sind super freundlich in so einem Fundraising Prozess, aber ich sag mal jetzt so semi challenging. Stell einfach so die Standardfragen kriegen die Standardantworten von den Gründern. Und ich beobachte, dass man vielleicht der eine oder andere Gründer das gut findet, weil die nerven halt nicht. Kannst du schnell befriedigen mit dein Antwort. Dann gibt's andere Investoren, die sind sehr sehr challenging. Die gehen tief rein, die bohren rein ohne Arschlöcher zu sein. Ja, aber die gehen so richtig an die Substanz. Und dann beobachte ich, dass es Günder gibt, die das sehr zu schätzen wissen und andere die sagen: "Ja, nervt, der soll mich mal machen lassen." Ja, es gibt auf jeden Fall die beiden Lager.

Ähm grundsätzlich ist es so, wenn ein Gründer absolut genial ist und sein Unternehmen top führt und alle Ziele erreicht und so weiter, dann braucht man als Investor auch nichts dazu zu sagen. Da braucht man auch keine Tipps geben, dann dann kann auch einfach mal machen lassen. Äh, aber typischerweise sollte ist es ja eigentlich anders sein, nämlich Gesellschafter, Investoren sind Ratgeber. Ähm und denen sollte man auch zuhören. Und ähm ich habe in meiner ähm jetzt äh jüngsten Historie von den vielen Portfolien, die wir so aufgebaut haben, e mal die Erfahrung gemacht, Gründer freuen sich, wenn sie verstehen, dass die Investoren was von dem operativen Geschäft, von dem operativen Herausforderung verstehen. gute Fragen stellen, das ist eigent Visitenkarte, richtig gute Fragen stellen, Input geben, da kann man beeindrucken und dann gewinnt man solche Deals auch. Und die Gründer, die eigentlich nur Geld haben wollen von Investoren, gut, mag sein, dass sie brilant sind, mag sein, dass sie genial sind, aber typischerweise sind das dann nicht die richtigen.

Das heißt, es ist am Ende auch ein Selektionskriterium für dich als Investor zu sehen, wie absolut wie reagiert er auf meine Challenging Fragen? Absolut. Und insbesondere ist er offen für Input. Ja, so wenn jemand nur Geld haben will von mir, dann dann bin ich der falsche Investor. Stimmst du e zu? Das ist die Diskussion, wie coachable sollte ein Gründer sein? Ähm und viele Investoren sagen, der sollte coachable sein. Stimmst du der Hypothese über ihn über äh mit der Hypothese über ihn, bei der ich so ein bisschen bin, dass ich sag, der sollte für sich alleine laufen können und das Geschäft alleine ohne meine Hilfe richtig gut entwickeln können? Ich sollte so ein bisschen das Ettöpfelchen sein, das dazu bringt, statt 150 zu erreichen, 170% zu erreichen.

Grundsätzlich mal ja, man will starke Gründer, man will winning Personalities haben, man will Unternehmer, Unternehmerinnen finden, die die wissen, was sie tun. So, wenn ich der ausschalgebende Faktor davon bin, dass die Erfolg haben oder nicht, dann ist das falsche Grundamip. Völlig klar. Was ich möchte ist und das ist im wesentlichen dann ein EQ Thema und kein unbedingtes IQ Thema ist, dass man eine Basis findet, wo man miteinander reden kann, wo ich das Gefühl habe, der hörte sich nur nicht nur an, weil er muss, sondern der hört mir zu, weil er mir zutraut, dass ich wertvollen Input habe zu seinem Geschäft. So, ich nenne das immer den Kompetenzlied. Ähm, auch im Board ist es so, man hat nicht immer die stärksten Vetorechte oder die größten Anteile in der Firma. Man ist nicht immer der größte Investor, man ist manchmal auch nur Observer und sitzt auch nur dabei, hat nicht mal Stimmrecht. Man ist aber in der Lage, eine Boarddynamik als Operator zu dominieren durch Wissen, durch sogenannten Competenz lieb, den man einfach mehr über das Unternehmen weiß, mehr über den Gründer weiß, mehr über die ähm tagesaktuellen Herausforderungen in dem Geschäft als andere Gesellschafter, Boardmember. Wenn man das dann tut, dann hören hören alle zu, dann ist man in der Lage seinen Punkt zu machen. Dann, wenn man das weiß, dann hört auch der Gründer zu, dann hört auch der CTO zu, wenn man wirklich die Probleme kennt.

So, und das ist dann viel viel wichtiger ähm als ähm einfach nur Geld zu geben oder irgendwelche Vetorchte zu haben. Stell dir mal ein VC vor, ein den es wirklich gibt, den du kennst, den du gar nicht magst. Verbildliche ihn dir wie den du gar nicht magst, den du ungerne auf einem Cap Table sehen würdest, wenn du ein Cap Table schaust und da steht wenige ehrlich gesagt, aber stell dir mal einen vor. So, ich werde jetzt nicht nach Namen fragen, aber was was qualifiziert den dafür, dass er jetzt gerade in deinem Kopf aufgetaucht ist? Arroganz und Ego. Mhm. Arroganz und Ego. Und da ist viele viele verlieren die Bodenhaftung. Ähm, offensichtlich hat man es gibt es gibt es gibt viele Investoren, die sind durch Leistung und durch Erfahrung zu dahingekommen, wo sie sind und haben dann die Möglichkeit zu investieren und dementsprechend dann auch Einfluss und und eine gewisse Macht. Es gibt auch welche, die ähm einfach in diesem in dieser Sphäre leben groß geworden sind, woher auch immer. Ähm und die haben dann zum Teil eine gewisse Arroganz, die hören nicht zu, die haben diese Schmerzen hier empfunden, die wissen nicht, was es bedeutet, sich wirklich wirklich zu leisten leisten zum hab auch kein Respekt vor Menschen manchmal so und auch zu Co-Investoren und und also wesentlichen tatsächlich Arroganz, Ego und Respektlosigkeit und auch Geschäftsgebahn.

Man, man muss sich man darf sich mit dieser geliehenen Macht, man darf sich da dem nicht hingeben lassen und zum Arschloch werden, das darf man einfach nicht machen. Man muss der Unternehmer ist der das Gründerteam, das Unternehmer ist der ist der Rockstar. So, wir haben viel gesehen. Wir sind aber sitzen entweder daneben oder auf der Rücksitzbank. Wir sind dafür da zu unterstützen. Es ist wie wir sind quasi ein Servicepider und sind dafür da jemanden noch besser, noch stärker, noch erfolgreicher zu machen. Das Ganze ist kein Selbstwerk, wo man denkt, es geht um mich, sondern es geht nur um das Gründerteam und den Unternehmer. So, wenn man das vergisst, dann äh dann macht man sich da keine Freunde, insbere nicht bei mir, weil für mich ist das Thema Menschen und Beziehung zwischen Menschen und Vertrauen ist ein ganz ganz hohes Gut bei mir im Leben und auch im Geschäft und so ist auch alles, was ich in den letzten 25 Jahren gemacht habe, ist immer das Ergebnis von Menschen, die miteinander arbeiten, die vertrauensvoll miteinander arbeiten, die in guten wie in schlechten Zeiten zusammenstehen und auch danach so genauso ist es eine Lust Mus die Anekdote.

Fast alle der Gründer, mit denen ich je gearbeitet habe, sind nach dem Exit sind persönliche Freunde von mir. So, nicht weil ich Freunde suche, sondern weil das einfach so entsteht, weil man so viel miteinander erlebt und sich so sehr vertraut, dass man selbst wenn diese Episode endet und man nicht mehr gesellschaftsrechtlich miteinander verbunden ist, selbst dann ist so viel Verbindung entstanden, dann wird daraus Freundschaft. So und da so muss auch sein. Wenn du dich äh mal in die Perspektive eines Gründers reinversetzt und das kannst du ja ganz gut. Was nervt dich an diesem Fundraising Game am meisten? Unverbindlichkeit. Hm. Unverbindlichkeit und Respektlosigkeit. Man schickt, das erzähle ich auch mein mein Investment Teams immer. Ähm, der das mindeste, was wir erreichen müssen, ist, dass wir egal wie wie sinnlos und irre ein Pitchdeck daherkommt. Ähm, irgendwo ist ein ist ein kleiner genialer Teilaspekt drin. Irgendwas wird sich derjenige dabei gedacht haben, was irgendwie brillant sein muss. So, und das müssen wir herausarbeiten, das müssen wir verstehen, das müssen wir zumindest sehen und dann müssen wir, wenn wir es absagen, müssen wir darauf Bezug nehmen. Wenn wir das nicht gefunden, haben, wir nicht genau hingeguckt. Das heißt, worauf ich hinaus will, ist dieses ein Gründer macht ein Pitchdeck, äh baut eine Firma, hat eine Finanzierung auf, was auch immer, und hat da unglaublich viel Hoffnung drin äh um und schickt dieses Pitchdeck an ein VC äh und hofft wirklich, dass er da jetzt Finanzierung bekommt, dass er jetzt dieses Unternehmen aufbauen kann, von dem er träumt. So und das mindeste, was man als Investor tun kann, ist das zu würdigen, indem man sich das durchliest, indem man da einmal drüber nachdenkt und dem man dann qualifiziert äh Feedback gibt. Kann schnell sein, kann am nächsten Tag sein, aber eine Absage muss sein. Und das ist eins der schlimmsten Sachen, finde ich, ähm, dass man teilweise als Gründer dann äh nicht gut behandelt wird, dass man nicht mal eine Absage bekommt oder nach langer langer Zeit einem unglaublich aufwendigen Prozess dann eine Absage, eine lieblose Absage wird im Sinne von ja, tut uns leid, ähm passt gerade nicht zu unseren Investmentkar. Be cheering for you from the sidelines.

Ja. Mhm. drei Fundraising Tipps, die du jemandem auf dem Weg geben würdest, der ein Gespräch mit dir im Kalender stehen hat, ein Erstgespräch authentisch sein. Mhm. Damit meine ich eben nicht verstellen, nicht nicht eine Rolle spielen, sondern einfach sich zeigen als Mensch, das ist ganz entscheidend und auch mit dem Risiko zu so zu stark zu polarisieren, dass manche einfach sagen, ne, das ist nicht mein Fall, was ein Idiot, mit dem wir nicht zusammenarbeiten. Davon wahrscheinlich 50% davon wird so sein, aber die ander 50%, die lieben ihn dafür. Also deswegen Authentizität ist entscheidend wichtig. ähm dann in der Lage sein, das Problem und die Lösung auf dem Punkt zu benennen und präzise Antworten auf Fragen zu geben.

Das ist einees der Sachen, die die das kann jeder sollte sich jeder merken fürs Leben. ähm auch im Bereich Fundraising ganz schwierig, wenn ich eine, wenn man eine Frage stellt, ähm und darauf keine Antwort bekommt, sondern irgendwas erzählt bekommt, dann hört man sich das im Meeting einmal an. Kann ja passieren, dass er ein Faden verloren hat. Also, wenn das aber Teil der Persönlichkeit ist, dass Fragen einfach nicht beantwortet werden, dann ist die Wahrscheinlichkeit, dass man eine Finanzierung bekommt, sehr gering, weil dann eben dieses okay, die hören zu, ne? Man hat eine gemeinsame Vertrauensbasis, denen interessiert, was ich frage und das heißt auf bitte immer darauf achten, dass wenn jemand eine Frage stellt, dass man die klar eine ganz klar formulierte Antwort gibt. Das kann gerne am Ende eines längeren Textes sein. Man kann gerne, wenn man eine ganz klare Frage stellt, dann kann man gerne die Intro auf die Antwort nutzen, um eine gewisse Message zu kolpettieren, um irgendwas noch an Zusatzkontext zu transportieren. Aber der letzte Satz sollte dann noch mal im Bezug auf die Frage eine ganz klare Antwort direkt auf die Frage sein, um dann eben auch das Gespräch weiter zuführen. Wenn das nicht passiert, schwierig. Und das Dritte ist vorbereitet sein im Sinne von warum spricht mit mir, wer bin ich überhaupt?

Mhm. Weil wenn jemand nicht weiß, wer ich bin, wenn jemand nicht weiß, was ich als Firma tue, sondern der einfach nur mit mir spricht, weil ich einer von 50 bin, das spürt man schon. So und optimalerweise kommt man dann auch mit einer Idee dahin, warum soll der Fund jetzt bei mir investieren? Was möchte ich genau von dir? Wo kannst du mir helfen? Warum bist du der richtige Boardmember für mein Unternehmen? Warum möchte ich mit dir zamarbeiten? Wenn diese drei Sachen da sind, ist schon sehr sehr cool. Genau. Das Problem gerade im Early Stage Bereich mit den ganzen Massen E-Mails, die man so bekommt, wo du die ersten zwei Sätze liest und genau weißt, haben noch 1000 andere bekommen. Hallo Vorname.

Ja, genau. Hallo Dirk. So, ich würde jetzt gerne übergehen zu deinem Objekt, dass du da hast und dich bitten, das vielleicht einmal kurz das Objek der Begierde, das Objekt der Begierde in die Kamera zu halten, während ich nur eine kleine Danksagung von mir gebe, weil ich möchte mich gerne bedanken bei unseren Gastgebern hier in diesem wunderbaren Podcast Studio in der HafenCity in Hamburg. Das ist nämlich die Firma Prismeo mit zwei wunderbaren Inhabern Jan und Kai, die uns dieses Studio hier zur Verfügung gestellt haben. Prismeo für alle da draußen, die ein cooles Strategieoffside Plan, kreativ arbeiten wollen, Firme Event planen, internes Event planen. Hier finden sogar Sofakonzerte und andere Entertainment Veranstaltungen statt. Und wenn ihr einen coolen Podcast drehen wollt, dann bekommt ihr hier den allerbesten Support bei Kai und Jan von Prismeo in der HafenCity.

Thomas, was ist das? Das ist mein Helm, einer meiner Helme. Ein mein sogenannter Lieblingshelm, den ich 2016 gefahren bin bei der Rally Weltmeisterschaft in Abu Dhabi. Was für eine Rally? Ähm, die Abu Dhabi Desert Challenge, das ist eine Cross Cross Country Rally, Wüstenrally, ähm die man die ich mit Motorrad fahre gefahren bin. Ähm und insofern, das ist äh ein ein sehr wichtiger Helm von mir. Ich habe sehr viele Helme so über die Jahre äh man schmeißt sie ja nicht weg, aber dieser Helm ist jem, den ich den ich sehr gerne habe und der mich an viele schöne Sachen und viele Abenteuer erinnert. Und generell das Thema Helm ist äh ist und Motorradsport und Sport ist für mich etwas ganz entscheidendes.

Kurz z Rally für diejenigen, die sich nicht so auskennen, ich kannte mich da vorher auch nicht so aus. Dann hast du mir das damals erzählt und dann dachte ich, alter Falter, dein Ernst? Und dann hast du mir, nachdem du zurückgekommen bist, lebendig zum Glück hast du mir erzählt, wie es war und ich dachte, Alter Falter, dein Ernst? Vielleicht ganz kurz für diejenigen, die es nicht kennt. Was bedeutet das? Also das ist jetzt von Abu Dhabi die Desert Challenge. Worauf du anspielst, ist ja die Dakar Rally. Entschuldigung, selbstverständlich, weil auch die bist du gefahren. Genau. 2022 bin ich die Dakar Rally in Saudi-Arabien gefahren mit dem Motorrad und das ist äh man sagt, es ist die härteste Rally der Welt und das sagt man nicht ohne Grund. Das sind 10.000 km in 14 Tagen ähm durch äh ja verschiedene Wüsten. Jetzt in jetzt seit ein paar Jahren ist in Saudi-Arabien, davor war es 15 Jahre lang in Südamerika und davor war es eigentlich immer von Paris nach Dakar daher daher der Name. Und ähm das ist schon extrem gefährlich. Man muss sich da das so vorstellen, dass man jeden Tag von Hamburg nach München mit Motorrad fährt und zwar Vollgas und zwar Gelände 14 Tage jeden Tag 10 000 jeden Tag zwischen 800 und 1000 km.

Ähm und das war mein Kindheitstraum. Ähm mein Bruder und ich, wir haben damals in den 80ern äh alles uns angeguckt, was es über die Paris gab und immer mal gesagt, das machen wir irgendwann mal. Und dann haben wir 2013 haben wir uns irgendwann mal äh in die Augen geguckt und gesagt, als der Zahn der Zeit dann anfingt langsam zu nagen, ähm wollen wir das eigentlich noch mal machen im Leben? Weil wenn ja, dann müssen wir uns vorbereiten, dann müssen wir uns qualifizieren, dann müssen wir Weltcuppkte sammeln und so weiter, dass man das überhaupt kann und darf. Hinzu muss man sagen, das Thema Motocross und Enduro, Cross Country Enduro, das ist also mein Sport, meine Faszination, seitdem ich äh junger Erwachsener bin.

ähm ist quasi so dass das da kommt's her und das Thema Rally, Cross Country Marathon Rally ist dann haben wir dann 2013 dazu genommen und haben dann uns vorbereitet seit 2013 auf die K in im Jahr 2000 2022, weil man muss WorldCup Punkte sammeln, man muss eine Rennhistorie nachweisen, man muss eigentlich alle Wüstenrennis gefahren sein, die man so die es da so gibt. das ähm Ägypten, äh Libyen, Tunesien, Algerien, Marokko, ähm da gibt's äh verschiedenste Formate, Spanien, Griechenland, ähm die muss man gefahren sein oder muss man nachweisen, dass man in der Lage ist, das durchzustehen, dass man crashfrei fährt, dass man dass man das einfach kann, auch we die Navigation angeht. So und das hatten wir dann eigentlich 2021 waren wir dann soweit, da war dann Corona bedingt, mussten wir dann ein Jahr verschieben und dann haben wir 2022 sind wir dann die Dakar Rally gefahren, mein Bruder und ich zusammen äh und haben das dann auch geschafft äh mit vielen Abenteuern und Höhen und Tiefen und da könnte man wahrscheinlich noch mal da ma eigenen Podcast noch eine Stunde drüber reden.

Jetzt hast du das ich kenne viele, die hätten das jetzt medial sehr ausgeschlachtet das Thema. Ich hab jetzt kein LinkedIn Beitrag von dir dazu gesehen. Nee, das hat mir haben mir viele gesagt, dies mach doch mal jetzt was, ne, was habe ich von der Rally gelernt für für Business und ne, von Commitment, Dedication und als ich da in der Wüste lag unter dem tropfenden Benzinh ist mir aufgefallen, dass ähm ich finde sowas kann man machen, ist aber Quatsch. ist heuchelei. Äh sowas macht man, weil man da Bock drauf hat und dann klar, wenn man irgendwie Content kreieren will, kann man hinten hinten raus dann no irgendwas da sich aus den Fingern ziehen. Ähm das ist nicht so meins. Ich habe das ich habe das nicht gemacht. Ich habe bei Instagram habe ich einen Vlog gemacht.

Habe also jeden Tag ähm sehr viel Videocontent äh reingesprochen, das sehr authentisch gehalten. Ähm das war extrem erfolgreich. Viele Leute haben sind haben sich teilweise nachts in Wecker gestellt, um das zu sehen und haben gesagt, dass das wäre eins der spannendsten Sachen gewesen. SAS ich bin gerade erst ins Bett gegangen. Genau. Und seit daher weißt du auch alles, was du Rallyi weißt. Absolut. Daher kommt dies profende Wissen. Single source of Truth. Genau. So, das habe ich gemacht. Weil es in der Tat so ein so ein man weiß gar nicht, was so eine Dakar bedeutet für Fahrer, was da für eine Logistik, was für eine Infrastruktur da gestellt wird in der Wüste, wie gefährlich das ist, was das für ein Leid ist, und was für eine Freude, alles dicht beisammen. Ähm aber diesen Post zehn Dinge fürs Business, den habe ich mir gespart.

Vi machen wir den auch zusammen. Wenn du nicht VC wärst heute, was wärst du dann? Unternehmer. Ja. Ja. Also auf jeden Fall wäre ich nicht Motocross Profi oder Rennfahr Profi, weil höchstwahrscheinlich wäre ich dann schon tot. Okay. Realistisches Szenario. Ja. Ja. Schon sehr gefährlich, aber ähm ich sage das immer so mit meinem zwinkernen Auge. Dieses ähm I'm I'm in the business. I'm not in the business of avoiding risk. I in the business of managing risk. So, als Investor muss man Risiken nehmen und man muss optimalerweise sehr gut wohlkalkulierte Risiken nehmen. Also, man muss das Risiko auch managen danach, wenn man beteiligt ist. Das ist hier genau das gleiche. Motocross, extrem gefährlicher Sport, Enduro immer noch sehr gefährlicher Sport, ein bisschen weniger als Mot als Motocross und Rally Fahne absurd gefährlich. einen Fehler, eine Sekunde tot. Ähm, aber das muss man ja nicht machen. Man muss ja, man kann es ja kalkulieren. Man kann ja gewisses Sicherheitsequivalente einbauen und dann das das äh das Managen, das Risiko. Und das hat mir in meinem Leben hat mir dieser Sport sehr viel gebracht, insbesondere Thema Sport und Hobby an sich, ne? Ein ein Resetventil zu haben für all das, was man normalerweise sein professionellen Leben macht.

dann rauszukommen aus dieser Ratio, aus diesem dauernden Denken rein in einen absoluten Automatismus. Man nennt das Flow. Ähm, das bringt mir wahnsinnig viel und auch diese Nähe an Gefahr und Risiko ist sehr entscheidend, denn es gibt Risiko und Spaß. Mhm. äh sind äh korrelieren, könnte man fast sagen. So, es gibt wahrscheinlich nichts, was komplett risikolos ist und was ähm viel Spaß bringt. Schlafen wahrscheinlich noch am meisten relativ ungefährlich und bringt relativ viel Spaß. So, aber ansonsten ist, je gefährlicher etwas ist, desto mehr Spaß bringt's auch so. Und äh deswegen kann man sich ungefähr vorstellen, wenn man sich überlegt auf dieser Koordinate, wie gefährlich das ist, wie viel Spaß das ausbringt.

Endlos LinkedIn Bitge, die ich aus dem paar Sätzen schon äh entwickeln könnte. Ja, was hat dich im Leben, wer oder was hat dich im Leben am meisten geprägt? Tja, schwierig. Ich habe e nur zwei Menschen in meinem Leben getroffen, die ich ähm ich habe nie ein Mentor gehabt oder nie jemanden gehabt, der mir mich äh protegiert hat. Ähm, ich habe zwei Menschen getroffen, die von denen ich mir wirklich mal was abgeguckt habe. Ähm, einer davon ist Gottfried Neuhaus, der mir wirklich auch allein durch seine Präsenz, durch seine Persönlichkeit hat mir hat mich sehr beeindruckt und war damals ja auch ähm bin ja dann sehr früh auch Partner geworden. Ähm und das hatten wir da habe ich, da habe ich viel gelernt, muss ich sagen.

Ansonsten ähm wollte ich gerade sagen, halte ich es eigentlich wie Snoop Dogg, der sich selber dankt für all das, was er erreicht hat. Nein, so ganz so schlimm ist bei mir nicht, aber ich bin ich bin ähm bin immer gezwungen gewesen irgendwie meinen eigenen Weg zu gehen und habe mich natürlich mit wahnsinnig viel viel schlaueren Menschen, viel erfolgreicheren Menschen immer umgeben dürfen und habe von allen immer sehr viel Ambition vor allem gelernt und diese Ambition dann für mich immer dahingehen umgewandelt, dass ich halt unbedingt immer wollte und das nächste Projekt und das das und auch auch dafür mal sehr hart gearbeitet habe und insofern kann man fast sagen, so ich mich vom Leben auf jeden Fall inspirieren lassen.

Was würden die meisten Menschen von dir nicht vermuten, aber es stimmt, dass ich ähm fast eine gemeine Frage fast, was man für mir nicht vermuten kann, was stimmt. ähm, dass ich ein, dass ich ein sehr netter Mensch bin. Möge man nicht vermuten. Ist aber so denkst du? Nee, ich habe durchaus, es gibt, wenn man mich nicht kennt, dann ist äh gibt's da sehr viel so Fassade und und was Leute über einen sagen und Position und viele Leute haben Angst vor sowas. Ähm was aber völlig un un un un äh unberüchtig, nee, unbegründet. begründet ist, kann ich bestätigen, weil alle Menschen sind nur normale Menschen und jeder der der Meinung ist, er ist kein normaler Mensch, der hat ein Egoproblem. So und die meisten Menschen ähm appreciaten den ganz normalen Umgang miteinander und so ist das auch bei mir.

Also ich bin ganz normaler Mensch, ich bin freue mich über Freundschaften. Ich freue mich Leuten gefallen zu tun. Ich freue mich Leute glücklich machen zu können und bin eigentlich der Stereotyp zu dem Private Equity Venture Capital Shark äh in der Industrie, in der ich unterwegs bin. Und man muss natürlich die gesamte Klaviatur spielen. Man muss man muss muss eben auch hart sein in den Momenten, wo man hart ist, aber am Ende muss man Mensch sein. Und äh glaube dieses Mensch sein, das ist schon etwas was mir immer wichtig ist und jeder, der mich kennt, wird das auch bestätigen. Wann hast du zuletzt geweint? 2015 als meine beiden Eltern gestorben sind und und und Ja, genau. Und 217 als mein zweiter Sohn geboren wurde und davor 2013 als mein erster Sohn geboren wurde.

Ich zuletzt auch als mein Vater gestorben ist. Ja. Ja, das ist auch ähm da muss man ja auch mal sagen, jeder, der das durchgemacht hat, versteht Tiefe von Schmerz und jeder jeder, der das noch nicht durchgemacht hat, jeder, der noch beide Elternteile hat, der hat noch was vor sich im Leben. Der hat noch eine echte dunkle Phase vor sich. Äh und da fühlt man dann auch mit. Entscheidend ist ja bei der Sache, wenn man seine Eltern verliert, dass man dann aufhört, Kind zu sein. Und das ist ja egal, wie alt man ist. Solange Eltern noch da sind, gibt es immer noch die Rolle Kind. Wenn ich nach Hause komme, selbst wenn ich mit meiner Eltern 80 oder 90 sind und ich bin schon 50 vielleicht, äh dann bin ich ja da noch Kind. So, dann kriegt man noch was zu essen hingestellt und dann erzähl mal meinen Sohn. Ähm und wenn die Eltern sterben, ist diese Phase vorbei. So, dann ist man auf einmal kein Kind mehr.

und das egal, ob das passiert mit 30 oder mit 50. So. Und das ist das, was so tief dann äh den Schmerz verursacht, weil weil weil man dann wirklich etwas verliert, was man vielleicht vorher gar nicht wusste. Deswegen mein Appell jeden, der noch Eltern hat, ähm Differenzen überwinden, einfach anrufen, auch wenn die Mutter mal nervt und ein anderen Fragen oder wenn das Internet immer gelöscht ist und und einfach wenn die Eltern nerven, ist egal. Irgendwann sind sie nicht mehr da und dann und sagen, dass man sie liebt. Ja, wichtig. War mein mein letzter Satz an meinen Vater und ich bin so glücklich, dass das der letzte Satz war. Und ich erinnere mich noch zu gut, ich glaube, du warst, ich realisiere es gerade erst jetzt, du warst, glaube ich, der erste Freund im so engeren Kreis, der seine Eltern verloren hat damals für mich und das hatte mich schon sehr mitgenommen damals, aber ich habe erst danach verstanden, was es eigentlich bedeutet, genauso wie du es sagst. Also es ist noch sehr abstrakt, wenn man selbst nicht erlebt hat. Man weiß, dass es richtig scheiße ist.

Richtig richtig scheiße. Aber man weiß nicht wirklich, wie tief dieses Gefühl ist, da hat man keine Vorstellung von. Und was ich krass finde, ist wir leben in so auch in der Industrie, wo sehr viel so Test driven AB Test und wenn du ein Fehler machst, dann suchst du nach Lösung, wie irreparabel das ist. Ja, ist der oder die ist dann tot. Geht nichts mehr. Das habe ich auch erst später realisiert. Da kannst du jetzt nicht noch irgendwas fixen, irgendwie Strategie ändern oder so. Nee, und hinterher ist man allein. Hinterher ist man realisiert man, dass man dann allein ist und dieses die Sounding Board, die Eltern, der Rückzugsort, der der Ort der absoluten Sicherheit ist auf einmal weg und das macht auch was mit.

Mhm. Ja, das ist schon das ist schon etwas bei dir wä das krasse, dass die beiden sehr zeitnah Ja, von relativ fit oder von sehr fit auf nicht mehr da innerhalb von se Monaten beide. Krass, ne? Genau. Das du gar kein Anker mehr dann relativ schnell. Nee, auf elterlicher Ebene zumindest auf anderen Ebene schon. Ja, genau. Okay. Drei Tipps an dein 20-jähriges Ich und gerne mal so ein bisschen gestreut. Ein Berufkarriere, Beziehung, Liebe, Glück, Beruf, Karriere, Liebe, Glück. Ähm, es gibt eine Sache auf jeden Fall, die wichtig ist und das ist äh zum Thema Beruf. Ähm, ich würde die 20er Jahre als Ausprobierjahre nehmen. Auf jeden Fall einfach genau das machen, was man der Meinung ist, machen zu müssen und dann auch gerne mit Risiko, ne? Das ist eines der Wahrheiten in der Formel zu Erfolg ist Risiko, ne? Wenn man kein Risiko nimmt, der kriegt auch kein Reward. Das ist immer Risk Reward.

Und in den 20er Jahren äh ist man gerade so ausgebildet genug. Äh weiß noch nicht so viel, hat aber sehr viel Energie und ist auch früh genug, um vielleicht sogar Misserfolge in längeren, späteren Leben noch zu kompensieren und wieder auszugleichen. Also Risiko nehmen ist definitiv äh ein ganz großer Ratschlag, den ich mir selber geben würde, dann einfach extrem viel Lebenserfrau ähm sammeln. Ich würde den Zusatz machen, weil es ja auch so so ein bisschen zeitgeistisch gerade ist dies Thema, ich will leben und ich will reisen und so weiter und so fort. ähm das ganze mit Disziplin, Ehrlichkeit und Fleiß, aber Lebenserfahrung nicht vergessen zu leben und Lebenserfahrung zu sammeln, weil am Ende ist es so, dass man ja immer eingespannter ist und Lebenserfahrung ist eine unglaublich starke Währung für Reasoning, für richtige Entscheidung, für Kompass im Leben. Ähm und wenn das nicht stattgefunden hat im frühen Leben, dann wird das irgendwann bricht man aus, irgendwann will man muss man das dann mal es gibt dann Leute, die dann Mitte 30 auf einmal der Meinung sind, sie müssen was kompensieren oder Mitte 40 noch schlimmer oder oder das heißt die 20er Jahre auf jeden Fall voll mitnehmen und auch geschäftlich alles ausprobieren, welche Richtung man gehen will. Die 20er Jahre sind zum zum Ausprobieren da, um festzustellen, wofür bin ich eigentlich gemacht? Wer bin ich eigentlich? Welche Skills besitze ich eigentlich als Person? nicht unbedingt an dem, was ich erlernt habe, sondern an dem, was kann ich eigentlich. Dann sollte man in den 30er Jahren sollte man in dem, wo man glaubt, dass man hingehört, sollte man wirken und arbeiten und das tun und dort seine relevante 10-Ye experience aufbauen, um dann in den 40ern genau an dem Punkt zu sein, wo man hingehört mit der nötigen Erfahrung, um dann in den 40er Jahren maximal Wirkung zu erzielen und zu performen für das, was man da eben will. Und dann wenn man in den 50ern ist, so glaub heutzutage ist so bis 55 ist glaube ich eine sehr gute guter Zeitpunkt für eine Karriere, um um Vollgas geben zu können und danach wird man dann auch leicht disrupted von nachfolgenden Generationen und dann muss man eigentlich eher versuchen seine Position entweder gefunden zu haben, zu halten oder oder eben dann auch äh sich ähm so ein bisschen verändern im Sinne von von mehr Lebenszeit und mehr Freizeit. So das in jedem Fall.

Ansonsten, wenn ich heute 20 wäre, ich hätte auf jeden Fall mir empfohlen, ich mehr Apple Aktien zu kaufen. So, das ist wahrscheinlich auch so. Ähm, tja, in Bezug auf Liebe, nicht zu früh eine feste Partnerschaft eingehen, das zum Thema Lebenserfahrung auch, ne? Ist schon wichtig, dass man mir das damals nicht. Ja, auf jeden Fall. Auf jeden Fall, das ist schon wichtig, wenn man nicht zu früh zu fokussiert sein, was was Lebenspartnerschaften angeht, weil die Wahrscheinlichkeit, dass eben, wenn man zu früh zusammenkommt und zleiben will, dass es dann eben nicht hält, weil die Lebensumstände verändern sich halt noch mehr. Das heißt, man kann die Zeit durchaus genießen, mit wildem Sourcing verbringen und äh zum Erfahrmann.

Ansonsten habe ich die Erfahrung gemacht, ähm äh Ehrlichkeit und Reinheit. ähm suchen auch in der Liebe, äh versuchen ehrliche Menschen um sich zu scharen, ähm Beziehung aufzubauen, die die Substanz haben, weit über Status äh Freundschaften, gesellschaftlichen Kreis oder oder äh oder auch professionellen Kontext oder auch immer aus aus ähm Gemütlichkeit oder aus Faulheit heraus, ne? Es gibt auch Leute, die einfach aus dem aus der Routine heraus und einfach zusammenkommen. Ach, wir sind jetzt einfach zusammen. Na ja, bleiben wir halt zusammen. So, aber eigentlich so und dann zack sind 15 Jahre vorbei und dann guckt man sich so an, denkt, wie ist das eigentlich passiert, dass ich hier 15 Jahre mit diesem Partner diese Familie habe. Man sagt ja immer die die Midlife Crisis entsteht immer dann, wenn man feststellt, dass die Karriereleiter an der falschen Wand stand.

So und so ist das auch mit der Beziehung. Also da Ehrlichkeit, ehrliche ehrliche Gefühle, ehrliche Liebe zu suchen, macht Sinn. sich dann noch mal entscheiden. Heutzutage Tinder Era ist wahrscheinlich schwierig bei dem reichgedeckten Buffet ähm sich mal zu entscheiden. Ich habe da leicht reden, weil ich bin mit meiner Frau jetzt seit 22 Jahren zusammen und das war noch in der PreTinderzeit, aber was man heute da so liest an die jungen Leuten, wie teilweise beziehungsunfähig die sind, ähm das wäre auf jeden Fall Fall weiß. Und letztes war Familie und Gesundheit oder was war's? Ja, Gesundheit ganz wichtig ist Sportsreiben, wirklich sporten. Und es gibt diese fünf Einflussfaktoren auf mentale Gesundheit. Mentale Gesundheit sollte man nicht unterschätzen. Ähm, die fünf Faktoren sind Freunde, Familie, Beruf, Sport und Hobby.

Mhm. Und wenn man alle fünf hat, dann ist die Wahrscheinlichkeit, dass man mentale Gesundheit lange beibehalten kann, auch bei hohem Stress äh sehr sehr hoch. Ähm Freunde einfach für echtes, ehrliches, ungefiltertes Feedback. Familie für Liebe, unkonditionierte Liebe und absolutes Safety Net. Ähm Beruf, weil man braucht eine Mission. Man muss einfach was tun, wo man intellektuell sich challenged, wo man sich Ziele setzt, die man erreicht und auch daraus ähm Befriedigung erfährt und Bestätigung erfährt. Ähm Sport einfach ganz klassisch, der Körper ist dafür gemacht, sich zu bewegen. Die biochemischen Prozesse im Körper sind lebenswichtig für Gesundheit, Bewegung, Sport äh ist ist wichtig auch für für den Geist. Äh und Hobby äh ist auch entscheidend wichtig, dass man eben auch Sachen macht, die man gerne möchte, ne?

Sport ist nicht unbedingt Hobby. Sport ist Bewegung, ist notwendig. Hobby ist aber etwas, um ein Interesse zu Interesse nachzugehen, was man wo man sie wirklich drin aufgeht und wo man wirklich gerne Zeit verbringt und dann auch daraus Freude und genug tun diese fünf Sachen ähm in seinem Leben stattfinden lassen kann, dann ist das ist das sehr sehr gut und sehr sehr wichtig. Ich möchte gern zurückkommen zum Thema Fundraising mit einem kleinen Perspektivenwechsel. Wir haben nämlich eine kleinen Geldsack. Fundraising Geldsack. Den stelle ich jetzt aber mal auf meine Seite des Tisches, denn jetzt race du und willst Geld. Ja, denn genau nicht anfassen, das ist noch meins. H Roller, jetzt geht's um Fundraising für Fonds, für Fonds Manager, denn auch du musst ja irgendwo dein Geld eintreiben.

Ja. Was war beim Fundraising als Fonds Manager, als GP, als du es das erste Mal gemacht hast? Einfacher als du dachtest und was war schwieriger als du dachtest?

Einfacher als ich dachte ist schon das Thema Netzwerkaufbau ist halt eine unfassbare Fleihaufgabe. Aber am Ende ähm ist das Thema Netzwerk und Partnerschaft Vertrauen schaffen. ähm mit eines der am der wichtigsten Bestandteile von Fundraising von Sales, weil hier sind das ganz lange Partnerschaften, die man eingeht und man kann nicht erwarten, dass man irgendwo hingeht und sagt, guck mal hier, das ist mein Produkt, das ist mein Fund und jetzt bitte investiere mal in mich, weil meine Zahlen sehen ja so gut aus. Das funktioniert nicht, sondern am Ende geht es um um Beziehung auch, um vertrauensvolle Partnerschaften aufzubauen. Und das geht dann auch relativ einfach, weil die Menschen dafür offen sind, weil das gehört einfach zum Geschäft dazu. Es ist wichtig, diese Beziehung aufzubauen und wenn man sich die Zeit dafür nimmt, dann wird das auch appreciated und gewünscht von anderen Seite, weil es am Ende geht es halt um dieses Vertrauen.

Mm. Und viele machen das eben nicht. Für viele ist es sehr sehr sehr transaktional, sehr sehr sehr sehr äh professionell einfach nur. Und äh das ist für für die, die es nicht machen, das ist eine vergebene Chance. Ähm und für die, die sich die Mühe äh machen und wirklich in in das Kennenlernen, in in die Beziehung investieren und und eben auch nicht hock gleich sofort was wollen. Das ist eher ein langfristiges Thema. Was schwerer ist, ist ähm sich zu differenzieren. Mhm. Denn nur weil man sehr gute Renditen erwirtschaftet über Jahre, heißt das noch lange nicht, dass man auf diesem Riesen Stapel, der quasi da virtuell auf dem Tisch eines LPs liegt, dass man da auch heraussticht. So, Differenzierung ist ganz wichtig, weil Venture Capital machen viele, Tech machen viele, Growth equity machen viele, Seed machen viele und dann gibt's eigentlich wenig Argumente erstmal so, warum man s warum sollen die dann bei dir investieren?

können mal da investieren, weil die Performance ist ja, also wenn sie, wenn beide sehr gut sind. Ja, wenn Genau, genau. Ich wollte nämlich gerade sagen, also bei den meisten fehlt ja dieses Differenzierungskriterium per se schon gerade so bei Emerging Managern. Auch manchen, die vielleicht noch im zweiten Fonds manchen, die noch im dritten Fonds sind. Genau. Und da muss man sich was überlegen und das sollte auch über eine Überlegung und eine Story hinausgehen. Also man muss sich wirklich ähm eine differenzierte Investmentstrategie überlegen, mit der man äh heraussticht ähm und etwas macht, was andere nicht machen, weil weil sonst äh vergleich wird man verglichen mit großen Namen, etablierten Brands und äh und Investoren sind halt natürlich sehr schlau. Die haben Portfolien, die haben alles gesehen und die sind oftmals auf der Suche nach neuen Ansätzen, vielleicht für das gleiche Problem nach oder eben auch völlig neue Investitionsmöglichkeiten.

Ähm und das sollte man tun. Das Thema Differenzierung ähm ist entscheidend. Ähnlich wie bei einem Startup am Ende oder am Ende ist das genau das gleiche. Das ist insofern schön, dass der ein oder andere VC erfährt doch irgendwann eine gewisse Erdung. Ähm, wenn er nämlich selber fundraisen muss, denn äh das was ich einigers sagte, das respektlose, der arrogante Umgang begründern, ähm das kann ja mal passieren so im in der Wichtigkeit eines Investorendaseins, dass man sich ein bisschen zu wichtig nennt. Ähm, das ganze merkt man aber dann sofort, wenn man selber fundrais und dann selber behandelt wird. Genau. Von diesen Leuten. Also, das gute Beispiel ist ähm man geht zu irgendeinem Top Investor, zu einem zu einem Top LP, zu einem der in vielen Fonds ist und dann spricht man da äh tendenziell auch mit Associate. Mhm.

Da spricht man nicht auf Partnerbebene, sondern das ist da schickt man seine Unterlagen hin, kriegt irgendwie eine Intro zu irgendeinem und dann landet das in irgendeinem Team. So, dann sagst du nicht, e, ich will aber hier auf Panner Ebene direkt sprechen. Würde ich schon gerne sagen, aber es interessiert halt kein insofern dann sprichst du auch da mit dem Associate und dann kann das auch durchaus sein, dass du vom Associate wirklich schlecht behandelt wirst, wirklich respektlos behandelt wirst. There you go. Und dann bist du, dann dreht sich das das Leben wieder um. Karma, dann bist du, weißt du genau, wo du stehst, äh wie sich es anfühlt. Auf der anderen Seite, wenn du jemanden anders nicht so behandelst, wie du ihn behandeln solltest. Ähm ja, insofern ähm das ähm ist ein Sales Job, genau wie Fundraising für ein Unternehmen und hier man äh wenn man als Fonds etabliert ist, heißt dritten, vierten Fonds hat und mehr großen Brand große Erfolge, dann wird das natürlich alles einfacher, weil dann irgendwann kann man sich aussuchen, dann irgendwann ist ordertaking, dass die Leute wollen halt dann Geld allokieren in die eigene Strategie, dann ist das alles einfach. Das aber genauso wie mit dem Super Startup. Wenn man dann in der Series B CD ist und alles läuft gut, dann äh ist das auch taking kann man Geld einsammeln und ist oversubscribed.

Ich werde ja nie den VC vergessen, der mich richtig scheiße behandelt hat, als ich gefundraist habe damals. Wir kennen beide, wir kennen beide den Herrn. Äh jeder, der sich in der deutschen Ventures Szene auskennt, kennt den Herren. Äh das war die einzige Erfahrung damals und da spä jetzt von vor 20 Jahren, die so richtig so miserabel war vom von oben nach unten schauen, dass ich sie bis heute nicht vergessen habe. Und es war sehr interessant, als ich dann bei einem Fonds war, der in Erwegung gezogen hat, in andere Fonds zu investieren. Und als ich auch auf einmal sich das Markt rumgesprochen hat und dieser Herr sich bei mir gemeldet hat, um zu schauen, ob wir nicht in seinen Fonds investieren wollen, das waren ganz andere Persönlich. Einer so der Momente, wo man sagt so, ja, Karma.

Genau. Genau. Man sieht sich immer zweimal im Leben und das sollte man nie vergessen. Es ist immer so. Es ist immer mal mal sitzt man auf der einen Seite des Tisches mal auf der anderen und optimalerweise äh weiß man das vorher schon und generell Persönlichkeit zeigt ja auch zeigt sich ja daran, wie man Menschen behandelt in Situationen, wo man nichts von denen will, ne? Also wie wie spricht man mit Taxifahrer? Wie behandelt man Kellner oder Getränkelieferant oder eben auch ein Gründer? Ähm, so, wenn man wenn man eben nichts von denen möchte und einfach nur nett ist oder eben auch respektvoll mit anderen Menschen umgeht, weil irgendwann sitzt man da auf, ich habe das in meinem Leben auch ganz oft gehabt, ganz oft.

Gibt es weitere Dinge, die du Emerging Fund Managern empfehlen würdest Basis deiner eigenen Erfahrung? Ja, frühzeitig Relationship betreiben, also wirklich ein Netzwerk aufbauen im Bereich äh Investoren, das ist nichts anderes als äh Unternehmer mit wiec sies machen müssen. Mhm. Ähm es geht viel über Empfehlung. Ähm und das frühzeitig anzugehen, weil niemand hat darauf gewartet, ein First time Check zu schreiben in einen emerging GP. Das ist so, sondern das ist einfach da ein Ergebnis von von Beziehung von von man kennt sich, man hat schon mal gemeinsame Sachen angeguckt. Äh dort Wert zeigen ähm durch Dealflow Sharing, durch gemeinsame Coinvestment Opportunities, die man anbietet. ähm, dass man einfach mit den Menschen, dass man als GP muss man eigentlich seine Funktion so verstehen, dass man jemand ist, der dem LP Investitionsopportunitäten bringt und zwar über den Fund hinaus.

Okay, so man ist quasi das Trüffelschwein am Puls des Marktes, am Puls der Innovation und zeigt dem LP, der sehr viel Geld hat und auch da wieder Investorengelder verwaltet und und auch daran gemessen wird, wie gut er denn investiert, wie schlau er investiert, weitere Möglichkeiten anbietet und zeigt, wie gut man wirklich als Investor ist. Und guck mal hier, was ich dir alles für Opportunities zeigen kann. Wenn du bei mir investierst, dann arbeiten wir zusammen, wirst du auch noch viele Möglichkeiten bekommen zum direkt investieren in Portfolio Companys, die ich z.B. habe. Ja, so das ist etwas, was was extrem wichtig ist und ob da nun investiert wirst oder nicht, ist egal. Das geht aber darum, dass man eben diese Relationship größer aufmacht und sagt, guck mal hier, das geht jetzt nicht nur um diesen Fonds und danach hörst du nie wieder aus mir, sondern im Endeffekt investier wir beide in eine gegenseitige Beziehung und arbeiten die nächsten 20 Jahre man.

Ich fürchte, wir müssen zum Ende kommen. Ich hatte noch so 287 000 andere Fragen. Haben gerade erst angefangen und äh mein Gefühl sagt mir, du wirst nicht das letzte Mal auf diesem Stuhl gesessen haben. Das mag sein. Hoffe ich. Wenn ich dir damit ein gefallen tun kann, komme ich gerne wieder. Das Duf werden wir hier zurückkommen. Ich würde gerne mit einer Schnellfeuerrunde abschließen. Ja. In welche zwei Early Stage und welche zwei later stage Investoren würdest du investieren als LP? DTCP mal ausgenommen. Ausgenommen. Also, wen ich äh auf der Frühphase sehr gut finde, ich würde in Capnamic investieren. Capnamic ein wunderbarer Fund und Partner und Freund. Grüße gehen raus an das gesamte Team. Ähm und ich würde wahrscheinlich in Project A investieren, weil ich finde auch, dass die wirklich guten Job machen. Gibt auch viele andere. Ich finde auch, dass Visionaries guten Job macht und und viele viele andere, aber da gibt's jetzt keinen, wo ich sagen würde äh so unknown und und unbekannt, wobei ich auch einige Investments habe, äh auch so in Single GP Strukturen ähm die da auch sehr gut sind. Genau. Im Wachstumsbereich ähm in den besten Fonden darf ich ja nicht investieren. Jetzt das DTCP. Äh ansonsten, wer auch noch einen wirklich guten Job macht, ist äh ist Insight.

Mhm. Muss man sagen. Und wen ich auch wirklich gut finde, ist One Peak. David, Gruß geht raus. Liebe Grüße. Überzeug mich in 30 Sekunden in dein Fonds zu investieren. Das ist sehr, sehr einfach. ähm predictable returns äh ähm eine Portfoliokonstruktion, die ähm äh Low Loss Ratio und Early DPI ermöglicht. Ähm, vierte Fondsgeneration ähm Home Court Advantage in European Tech. Ähm einer der erfolgreichsten und profitabelsten Investoren seit 10 Jahren und als äh Home Court Advantage im Bereich Enterprise Software ähm einer von ganz wenigen in Europa, die das in dieser Reinkultur betreiben. Liebe Gründer, da könnt ihr euch was von abschneiden. Das kam geübt auf den Punkt, aber und differenzierend. Ja. und äh mit Substanz und äh nicht vorbereitet und nicht das sind umso besser.

Wenn du einen Tag lang das Leben eines anderen VC Fund Managers GPs leben könntest, wen würdest du dir aussuchen? Peter Thiel. Mhm. einfach mal um zu verstehen, was dieser Mann an Macht hat, was dieser Mann an Insight hat und äh man Einblick darin zu bekommen, weil ich Peter Thiel ist, man kann gibt unterschiedliche Wahrnehmungen über die Person, ähm aber das was er geschaffen hat, ist extrem stark und würde mich sehr interessieren. Als letztes deine Philosophie als Investor in einem Satz.

Money is a function of good people doing good things. So, es geht nicht ums Geld, es geht um die Sache und um die Leute. Und Geld ist eine Funktion daraus, eine Folge. Punkt. Bam. Kurze Eigenwerbung muss noch sein, bevor wir absließen. Wir haben ja noch eine Kartoffel, über die wir sprechen müssen. Sag mal einmal ganz kurz, wie bist du überhaupt VC geworden? Äh dabei hat mir, ich hatte ich im Gegensatz zu dir hatte tatsächlich ein zwei sehr sehr wichtige Mentoren in meinem Leben. Ähm und mein erster und einer dieser vielleicht zwei wichtigsten Mentoren in meinem Leben sitzt uns hier gegenüber. Ähm und hat mich tatsächlich auf die andere Seite des Tisches gebracht damals 2015. Ja, 14 15 Thomas mir ermöglicht äh ohne Vorerfahrung im VC Bereich in eine sehr seniore VC Stelle einzusteigen, was auch ungewöhnlich ist, weil er an mein Potenzial geglaubt hat und da hat glaube ich oder weiß nicht sage ich jetzt auch seine Munde, aber Freundschaft alleine hätte da wahrscheinlich nicht gereicht.

Ich hoffe, du hast andere Freunde, die dafür nicht so geeignet gewesen wären wie ich. Ich habe überall rumtelefoniert. Keiner wollte Job machen. Ja, Adverse Selection. Tut mir leid. Nee, so war's. Äh, wir haben ja sind ja immer im Kontakt geblieben und dann auch der deine deine vorige Operatorrolle ähm so und dann wusste ich, was du kannst und wusste einfach, dass auch du ein sehr loyaler Mensch bist. Loyalität ist übrigens aus meiner Sicht auch ein sehr, sehr hohes Gut und sehr, sehr wichtig. Und dann ähm lebt man davon, dass man Chancen bekommt im Leben. Und wenn man die Möglichkeit hat, dann Chancen zu geben, dann muss man Chancen geben. Das ist ganz wichtig. Und äh weil nichts ist äh ein Geschenk, nichts auf nichts hat man Anrecht. Hin und wieder kriegt man eine Chance. Und äh dann das einzige, was man mit den tun kann, dass dieses ähm success ist is the function of preparation meets opportunity.

Mhm. Und ähm für die Opportunity kann man nichts, die kann man nicht erzeugen. Was man aber kann ist, man kann vorbereitet sein, man kann wollen. So und das war bei dir natürlich genauso. Du extrem viel gemacht damals schon warst extrem stark und dann konnte ich dir eine Opportunity bieten und du hast sie ergriffen und hast deinen Weg gemacht. Vielen Dank dafür. Danke dir. Wenn ihr Geld im Early Stage Bereich such oder sieht, dann könnt ihr euch gerne bei mir melden, weil ich 200.000 bis 2 Millionen Euro in Early Stage Startups investiere, am liebsten sogar aus Deutschland. Und wenn ihr Hilfe beim Fundraising braucht, dann schaut euch mein FundraisingCOUP Programm an, mit dem ich gerade Anna Bojionen Dollar Runde angeführt von Earlybird geholfen habe und auch wunderbaren anderen Unternehmern wie Malte Kosub geholfen habe bei seiner 20 Millionen Series A mit Parloa und vielen anderen FundraisingCOUP.com und jetzt als letztes die Kartoffel leider schrumpelig, ich hatte keine andere mehr zu Hause. Die Schrumpeligkeit der Kartoffel. Ähm, na komm, was bist gerade dabei?

Nein, nein, nein, nein. Aber die Kartoffel soll schon bisschen für dich stehen, muss ich schon sagen. Das ist das ist sehr lieb von dir. Ich bin ja als Migrantenkind aufgewachsen im Hamburger Süden in Wilhelmsburg, als kindischer Einwanderer und bin da in einer sehr traditionellen traditionell geprägten Umgebung aufgewachsen mit sehr vielen Freunden mit Migrationshintergrund. Und das erzähle ich jetzt nicht voller Stolz, sondern einfach, weil es so war, wie es war. Ich hatte meinen ersten deutsch-deutschen Freund, er ist mit dem Alter von 26. Wenn ich sag Deutschdeutsch, wir Migrantenkinder nennen Menschen deutschdeutsch, die kein Migrationshintergrund haben in aller Liebe. Und ich hatte meinen ersten deutsch-deutschen Freund erst mit 26.

Und dieser deutsch-deutsche Freund war so ein bisschen die Person, die mich die die mir bei meiner Integration in diese Gesellschaft geholfen hat. Und diese Kartoffel, das war Thomas, das warst du, mein erster deutschdeutscher Freund. Und jetzt ich habe mich sorry diesem kleinen Klischee hier bedient, aber ich habe inzwischen eine deutschdeutsche Frau, ich habe kleine Minikartoffeln als Kinder, ich habe inzwischen mehr deutschdeutsche Freunde als andersrum. Viel Fend. Ja, dann nennst du mich einfach Iskender Kebab und wir sind wir sind quit. Ja, also deswegen jetzt versteht ihr vielleicht ein bisschen besser, warum ich wollte, dass dieser Herr mein erster Podcast Gast wird und war und aber nicht zum letzten Mal hier gewesen sein wird.

Darf ich die Kartoffel mitnehmen, die darfst du sehr gerne mitnehmen. Hat auch schon Triebe, das heißt, das ist das Leben. Lass uns sie doch einfach jedes Mal, wenn wir uns hier treffen, wieder mitbringen. Ja, das wird schön. Das wird sich organisch weiterentwickeln alles hier. Freue mich. Vielen Dank. Das war ein COUP. Das haben wir studiert. Ja, das war's aus. Danke. Dies ist eine Produktion der TLDR Studios. Ja.

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Oct 27, 2026

Tim Stracke, Mitgründer Chrono24 – Mehr Vertrauen in Patek Philippe als in Notenbanken

Tim Stracke hat Chrono24 mit zwei Partnern gekauft, als die Seite noch ein Nebenprojekt war, und daraus den größten Marktplatz für Luxusuhren der Welt gemacht. Investiert sind unter anderem General Atlantic, das Family Office der LVMH-Familie Arnault und Cristiano Ronaldo. Patek Philippe und Rolex vertraut Tim mehr als vielen Notenbanken, weil sie Verknappung ernst nehmen.

Für den Kauf zahlte Tim ein Vielfaches seiner eigenen Schätzung. In späteren Finanzierungsrunden verschickte Chrono24 die Term Sheets selbst und gab die Bewertung vor, auch in der Runde über mehr als 100 Millionen Euro. Dazu: zwei Kündigungswellen, obwohl Chrono24 profitabel war, und warum eine einzige Welle die bessere Entscheidung gewesen wäre.

Dann wird es nerdig, denn Tim und Iskender sind beide Uhrensammler. Tim erklärt, warum er glaubt, dass ein echter Kenner mit Uhren leichter den Markt schlägt als an der Börse. Er verrät, welche Marken Sammler laut Chrono24-Daten zuerst kaufen und welche zuletzt. Im Uhren-Shootout entscheidet er sich immer zwischen zwei Modellen, bis in jeder von drei Preisklassen ein Sieger übrig bleibt. Außerdem: welche Uhr Tim auf Chrono24 kaufte, bevor ihm Chrono24 gehörte.

💰 Iskender ist CEO-Advisor für Fundraising, Exit und Executive Branding.
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DEALMACHER entsteht in Partnerschaft mit PXR – der Kanzlei hinter vielen der größten Tech Deals in DACH. Intro zum Gründer Peter Möllmann über Iskender.

Dieser Podcast wird produziert von TLDR Studios.

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Oct 13, 2026

Filip Dames, Founding Partner Cherry Ventures – Europa muss jetzt abliefern!

Europa ist on fire, sagt Filip Dames. Aber nur, wenn hier in den nächsten 10 bis 20 Jahren die Firmen für AI, Energie, Defense und Space entstehen. Sonst zahlen wir Miete an die USA und China, um deren Firmen zu nutzen.

Filip hat Cherry Ventures 2012 mit Christian Meermann gegründet. Er erklärt, warum Deep Tech in Europa heute finanziert wird, was vor wenigen Jahren noch undenkbar war. Ein Beispiel ist die Finanzierungsrunde von 450 Millionen für The Exploration Company. Wie tief er selbst einsteigt, zeigt Proxima Fusion: Vor dem Investment sprach er mit fast allen Fusion-Teams. Inzwischen programmiert er selbst.

Es geht außerdem um Cherrys Bewertungsdisziplin und die Ausnahmen, die sich gelohnt haben. Es geht darum, was AI in der Due Diligence verändert und was sie nicht ersetzt. Und darum, warum Filip LP-Fundraising Spaß macht, während die meisten GPs es hassen. Dazu: warum AI-Gründer nach San Francisco gehören statt nach New York, wann eine Runde wirklich preempted ist und warum Fonds ohne klares Produkt verschwinden.

Und Filip erzählt, warum er als Junge fast Opernsänger geworden wäre und warum es anders kam.

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Sep 29, 2026

Zoé Fabian-Frey, General Partner Noteus – 413 Mio. im ersten Fonds, Tink-Exit nach 6 Monaten

Tink war für Zoé Fabian-Frey und ihr Team, damals beim Pariser Investor Eurazeo, kaum zu erreichen. Den Zugang fanden sie über einen Angel-Investor. Dann stellten sie Tink eine Münchner Firma zum Zukauf vor und finanzierten den Kauf mit der eigenen Runde. Sechs Monate nach ihrem Einstieg ging Tink an Visa, nach einer Intro ihres Teams.
Damals war Zoé frustriert, weil sie gern nachinvestiert hätte. Heute ist sie froh: Nach 2021 kamen 2022 und 2023.

Inzwischen ist sie General Partner und Mitgründerin von Noteus Partners. Der erste Fonds schloss 2025 mit 413 Mio. Euro, deutlich über dem Ziel.
Bei Noteus bekommt jeder Deal einen zweiten Partner, der ihn nicht gemacht hat, oft den größten Skeptiker im Investment Committee. Der Grund: Verliebtheit in einen Deal lässt sich kaum abstellen.
Außerdem spricht Zoé über eine Frage, die sie nicht loslässt: ob es die Moats, nach denen sie selbst sucht, heute überhaupt noch gibt.

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